Methoden für Ihren Erfolg

Hängt eine gute Stimme von einem angeborenen Talent ab?

Oft wird davon ausgegangen, dass eine volle und leistungsfähige Stimme angeboren sei. Dies trifft nur bedingt zu. Die Einflüsse, die aus der Gewohnheit (Sozialisation und persönliche Lerngeschichte mit der eigenen Stimme) herrühren, sind sehr viel größer als die Einflüsse, die von der Anatomie des eigenen Stimmapparates beeinflusst werden. Die Stimme ist daher sehr viel veränderbarer als TrainingsteilnehmerInnen häufig annehmen. Vielfach sind TeilnehmerInnen daher sehr überrascht, wie viel sich an nur einem Schulungstag in der eigenen Stimme verändern kann.

Die angeborene Selbstregulationsfähigkeit der Stimme:

Die Stimme ist ein sehr komplexes System. Mehr als 100 Muskeln sind an der Stimmgebung beteiligt. Die Stimme kann daher nur über eine übergeordnete Selbstregulation der Stimme hervorgerufen werden. Dies geschieht über eine veränderte Hörwahrnehmung und über das Abbauen von Hilfsspannungen, welche meist unbewusst vom Teilnehmer in Eigenregie aufgebaut wurden.

Körper-, Atem- und Hörwahrnehmungsübungen:

Sie lernen in der Stimmig sein-Methode® daher, Spannungen abzubauen und über eine vertiefte Atmung und die richtige Atemökonomie der Selbstregulation der Stimme den Weg zu bereiten. Über Hörwahrnehmungsübungen vom Klangspektrum Ihrer Stimme und über das Zulassen des die Selbstregulation anregenden Vibratos können Sie lernen, einen funktionalen Klang anzuregen. Dieser lässt die Stimme voll, weich und tragfähig werden. Hinzu kommen Modulationsübungen, Übungen zur Verlangsamung des Sprechtempos sowie Übungen, die zu einen weichen (unaufwändigen) Stimmeinsatz führen.

Die Stimmig sein – Methode®
Psychointegrale Selbstregulation der Stimme – Stimme als Wegweiser

Stimme und Emotionen

Doch die Stimme drückt auch Emotionen aus. Viele Redewendungen „singen ein Lied“ davon: man spricht vom „Kloß im Hals“ bei Angst, vom stimmig oder unstimmig sein, von Stimmungen oder von stimmungsvollen Anlässen. Manchmal bekommt man einen „Hals“ vor Wut oder es verschlägt einem in „tonlosem Entsetzen“ die Sprache. Dass Stimme und Psyche miteinander in einer engen Verbindung stehen, ist also eine Volksweisheit. In der Stimmig sein – Methode® haben wir die Gründe für diese enge Beziehung zwischen Stimme und Psyche auch wissenschaftlich erforscht und die Erkenntnisse praktisch umgesetzt.

Warum sich die Psyche in der Stimme ausdrückt

Der Kehlkopf ist nicht nur ein Kommunikationsinstrument, sondern in erster Linie dazu da, die Luftröhre von der Speiseröhre zu trennen. So öffnet er sich, wenn wir atmen möchten und verschließt sich, wenn wir essen und trinken, damit wir uns nicht verschlucken – ein überlebenswichtiger Mechanismus. Diese physiologische Schutzfunktion macht sich aber auch psychisch bemerkbar: wenn wir uns bedroht fühlen, wird es ebenfalls eng in der Kehle: wir bekommen den typischen Kloß im Hals und die Stimme wird eng. Wenn wir wütend sind, reagiert unsere Stimme nicht viel anders, als wenn wir schon etwas „in den falschen Hals bekommen“ hätten, wir brüllen den Menschen mit genau denselben Muskeln an, die wir auch benötigen, wenn wir husten, um verschluckte Speisen und Flüssigkeiten wieder hinausbefördern. Wenn wir uns ohnmächtig fühlen, reagieren wir mit zu geringer Schutzfunktion: der Kehlkopf schließt zu wenig: die Stimme wird hauchig oder sogar tonlos: uns geht die Luft aus, wir stehen sprachlos und tonlos da.
Fühlen wir uns jedoch selbstbestimmt und haben das Gefühl, im Einklang mit unseren Bedürfnissen handeln zu können (was wir in der Stimmig sein – Methode® als „Eigenmacht“ bezeichnen), so öffnet sich die Stimme, wird raumgreifend, strahlend (brillant) und klar.

Wie werden diese Erkenntnisse in der Stimmig sein – Methode® umgesetzt?

Diese Zusammenhänge macht sich die Stimmig sein – Methode® zunutze, indem man über das bewusste Hören des Stimmklangs eine bessere Wahrnehmung für die eigenen stimmigen Ziele entwickelt und so die “innere Stimme” stimmlich wie psychisch befreien kann. Der Stimmklang gibt dann eine überaus präzise Rückmeldung, ob wir mit unserer Wahrnehmung richtig liegen oder nicht. So kann diese psychointegrale Arbeit der Stimmig sein – Methode® ein reines Gespräch gut ergänzen, gerade dann, wenn man ein „Kopfmensch“ ist.

Lösungsorientierte Kurztherapie nach De Shazer
Lösungsorientierung

Lösungsorientierung bedeutet, dass die Beratung dem/ der Ratsuchenden dabei hilft, eigene funktionierende Lösungen zu finden und diese im Alltag umzusetzen. Beim Beratungsprozess stehen Gegenwart und Zukunft im Zentrum. Die Vergangenheit spielt hier nur eine untergeordnete Rolle und dient nur als Hilfe, um eigene Ziele für die Zukunft zu finden.

Ressourcenbasierung und Ausrichtung auf das Positive

Menschen haben alles, was sie brauchen, um ihr Problem zu lösen. Bei der Beratung bzw. Therapie werden Ihre eigenen Kraftquellen und -ressourcen so in den Vordergrund gerückt, dass Sie sich gestärkt fühlen und Lösungen für Ihre Probleme umsetzen können. Eine Ausrichtung auf das Positive, auf die Lösung und auf die Zukunft erleichtert eine Veränderung in die gewünschte Richtung.

Kundenorientierung

Sie als Ratsuchende/r sind Experte/in in eigener Sache. Sie können bestimmen, woran sie arbeiten und was Sie ändern wollen. Der Beratungsprozess hilft Ihnen, eigene Ziele zu finden und umzusetzen. Wenn Sie als KlientIn weitere Probleme in Ihrem Leben erkennen, aber beschließen, sich gegenwärtig nicht darum zu kümmern, dann ist das Ihre Entscheidung. Dementsprechend wird anders als bei herkömmlicher Psychotherapie, bei der der Therapeut bzw. die Therapeutin die Ziele und die Richtung der Therapie vorgibt, ohne ausdrücklichen Wunsch auch keine klinische Diagnose bzw. Beurteilung gestellt. Die lösungsorientierte Beratung konzentriert sich allein auf das, was Sie als KlientIn wollen.

Systemischer Blick

Jeder Einzelne ist Mitglied in (meistens sogar mehreren) sozialen Systemen. Ein soziales System wird jeweils aus einer Gruppe von Einzelpersonen gebildet. Ein solches System ist z.B. die Partnerschaft oder die Firma, in der man arbeitet. Die einzelnen Personen stehen in einem solchen System untereinander in Beziehung und interagieren miteinander. Diese Interaktionen oder wechselseitigen Handlungen bringen es mit sich, dass eine Änderung bei einem Teil des Systems (z.B. bei einem der Beziehungspartner) auch eine Veränderung bei dem anderen mit sich bringt. Wir sind also in einem System miteinander vernetzt. Darüber hinaus werden wir in unserem Handeln noch von vielfältigen Einflüssen aus verschiedenen weiteren sozialen Systemen beeinflusst. Das bedeutet in der Praxis, dass einfache Ursache – Wirkungszusammenhänge wie wir sie aus der materiellen Welt kennen (z. B. dass wenn man den Lichtschalter betätigt (= Ursache), das Licht angeht (= Wirkung)) bei zwischenmenschlichen Beziehungen und Prozessen zu kurz greifen. Viel sinnvoller hingegen ist eine zirkuläre Sichtweise. Eine Paarinteraktion wird so z.B. als ein gemeinsam entwickeltes Verhaltensmuster angesehen. Ein solches gemeinsames Verhaltensmuster entsteht, indem die Verhaltensweise der einen Partnerin bzw. des einen Partners durch die des anderen beeinflusst wird, was wiederum das Verhalten des ersten Partners beeinflusst. Dies ergibt bei Wiederholungen dann Muster von Wechselwirkungen. Anstatt nach einfachen Ursachen (einseitigen Schuldzuweisungen) zu suchen, ist es also sinnvoller, sich stattdessen bewusst zu machen, nach welchen Regeln und Mustern die Interaktion zwischen zwei (oder mehr) Menschen aktuell verläuft und gemeinsam funktionierende Regeln für die Beziehung zu finden und diese im Alltag umzusetzen.

Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Rogers

Non- Direktivität und Klientenzentrierung

Im Mittelpunkt der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie steht das gegenwärtige Erleben des/r KlientIn. Die KlientInnen werden in nicht-direktiver Weise ermuntert, Probleme und Gefühle in Worte zu fassen, um ihr vorhandenes psychisches Wachstumspotential zu entfalten. Die BeraterIn oder TherapeutIn unternimmt keine Versuche der Interpretation und Überredung. Die KlientIn als ExpertIn ihrer selbst steuert vielmehr weitgehend den Beratungs- oder Therapieprozess selbst, indem sie die Gesprächsthemen, die ihr wichtig sind, auswählt und zur Sprache bringt.

Spiegeln

Die BeraterIn oder TherapeutIn stellt den KlientInnen deren Verhalten und Gefühle durch empathisches, teils auch konfrontierendes Spiegeln so gegenüber, dass sie sich selbst (bezüglich bestimmter Alltagssituationen) besser erkennen und sich über ihr eigenes Erleben bewußter werden. Denn wenn man weiss, was man fühlt und will, kann man in Alltagssituationen befriedigender handeln.
Haltung der Akzeptanz, Empathie und Kongruenz
Eine therapeutische Beziehung, die sich durch Akzeptanz, Empathie und Kongruenz seitens der BeraterIn oder TherapeutIn auszeichnet, fördert den Beratungs- bzw. Therapieprozess und bietet der KlientIn den unterstützenden Rahmen für die von ihr gewünschten Veränderungen. Die BeraterIn oder TherapeutIn akzeptiert die KlientIn mit allen ihren Facetten und bringt ihr als einem einzigartigen Individuum persönliche Wertschätzung gegenüber. Sie versucht, sich in die KlientIn einzufühlen und diese zu verstehen, und hilft dieser damit, sich (wieder) selber nah zu sein. Ziel der Gesprächspsychotherapie ist es auch, dass eine Übereinstimmung von innerem Fühlen und Denken mit dem aüßeren Erscheinen und Handeln erreicht wird. Eine konkruente BeraterIn oder TherapeutIn, die echt und in ihrer Person stimmig ist und z. B. das, was sie sagt, auch in dem Moment wirklich so denkt, kann den KlientInnen, die sich unkonkruent oder unstimmig fühlen und sich nicht trauen, ihr Inneres in einer passenden Situation nach Äußen zu äußern, ein motivierendes Vorbild sein.